Interior Casa Ambientale

Das Casa Ambientale

(English below!)

Das Casa Ambientale ist das größte Haus in Zonca und bietet uns die Gelegenheit die vier Elemente hautnah erfahren und darin deren Zusammenspiel in den Jahreszeiten zu erkennen und damit in Beziehung zu gehen. Wir ehren und betreiben die alten Gepflogenheiten, die über Jahrhunderte entwickelt und erprobt wurden.

Wir üben die Tätigkeiten aus, die Natur, der Berg und der Lauf des Jahres von uns Menschen fordern. Wir sind eingeladen, das zu erhalten, zu ehren und respektvoll zu erweitern, was  viele Generationen von Menschen hier vor Ort geschaffen haben. Und wir lassen uns von den vielen verschiedenen Kulturformen, die Bewohner und unseren Besucher mitbringen, inspirieren.

Das Casa Ambientale bietet eine gleichzeitig einfache und spektakuläre Unterkunft für Einzelne und auch Gruppen.

Bei drei (3) Stunden Mitarbeit in Garten, Haushalt oder den aktuellen Projekten ist ein Unkostenbeitrag von fünfzehn (15) € gewünscht.

DIE Vier Jahreszeiten

Im Frühling werden die Wiesen und Wege geputzt, die Obstbäume geschnitten, der Garten vorbereitet, die ersten Saaten ausgebracht und die Frühlingsfrüchte, beispielsweise Bärlauch, geerntet . Auf den Baustellen bearbeiten wir, was möglich ist.

Beispielsweise ist jeder Regen eine Gelegenheit, die Dächer zu prüfen, wo etwas undicht ist und dann anschließend diese Stellen zu reparieren.

Im Sommer machen wir Heu, pflegen den Garten, ernten die Sommerfrüchte, Salate und Kräuter und kümmern uns bei den Baustellen darum, was ansteht. Wir fahren zum Antrona-See zum Baden, wandern, klettern oder genießen einfach nur den schattigen Wald.

Im Herbst ernten wir von Garten und Bäumen, freuen uns an den Kastanien, die der Wald im Überfluss schenkt und die wir am wärmenden Feuer rösten. Wir machen Wein und trocknen oder kochen die Früchte ein, genießen die Farben der Wälder. Und immer wieder gehen wir die Baustellen an, je nach dem was machbar ist.

Im Winter freuen wir uns an den Vorräten und machen Brennholz fürs übernächste Jahr. Im Dezember wird das Nutzholz bei absteigendem Mond geschnitten – auch auf den Baustellen wird gearbeitet, was möglich ist. Und vor allem genießen wir das wärmende Feuer.

So haben wir wieder ein Jahr durchlebt und sehen was wir im nächsten Jahr besser machen können. Wenn wir die Dinge im richtigen Moment machen, dann sparen wir uns viel Aufwand und kommen gut voran. Bis wir mit der Natur durchs nächste Jahr tanzen.

Steff.

An example of regularly recurring seasonal work

Occasionally walls and terraces collapse and they then need to be dug out and rebuilt. This may seem like an easy job but it took four of us three days to reconstruct a segment of wall about three meters long and three meters high.

The reason why this work takes so much more effort than one might think is because earth needs to be removed and rocks washed so they do not slip when the wall is rebuilt. With each new layer of rock, smaller stones are added behind to act as a filter and prevent slipping. Finally, a layer of soil is added to complete the terrace.

Reconstruction of such wall segments is made easier with the aid of a pulley to lift the larger stones and move earth. Unfortunately, wet weather can slow down this work making it difficult to sort our gravel and earth so the wall can be compacted.

Another type of regularly recurring work is the cleaning of wells. Over time sediment forms at the bottom of wells and the water in them becomes clouded. Sometimes the wells collapse and need reconstruction. When cleared, the water is clear and the bottom of the well becomes visible. This water is groundwater as opposed to rainwater which flows down the hills in streams. It is important as a source of water because streams tend to dry up when there is no rain (during the summer months).

Aside from this type of work there are a myriad of other chores to be done in and around the Casa Ambientale, from gathering firewood, chopping firewood, mowing hay, gathering wild plants and flower to shopping and cleaning.

Life is a continual bustle, but there is also plenty of time for rest and relaxation, especially in the evenings and around mealtimes.

Visitors are advised there is a nominal donation of €15.- towards room and board, but feel free to make your own arrangements. Visitors are welcome to, and expected to participate in chores according to their ability and enthusiasm.

If you are interested in contacting the Casa Ambientale for information about visits and accommodation please use the contact form below to get in touch with Steff:

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